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Das erste Mal auf der Skipiste


Sie sind nicht der erste Anfänger sind der sich auf eine Skipiste begibt. Sie müssen sich also keine Gedanken darüber machen ob Sie ausgelacht werden wenn es Sie hinschmeist. Das interessiert niemanden außer Ihnen, denn diese Phase hat jeder Skifahrer durchgemacht.

SkikursWas müssen Sie beim ersten Mal beachten?

Idealerweise gehen Sie beim ersten Mal in einen Anfänger-Skikurs. Wenn Sie es sich leisten können, nehmen Sie einen Privat-skilehrer der sich nur um Sie kümmert. Dann lernen Sie am schnellsten.

Im Skikurs erfahren Sie nicht nur wie Sie fahren müssen, sondern auch wie man richtig mit dem Lift fährt und was Sie bei den verschiedenen Schneearten berücksichtigen müssen.

 

So läuft der erste Skitag ab.

Erste Regel: keine Hektik, der Tag wird lang genug. Prüfen Sie Zuhause oder im Hotel ob Sie alles dabei haben, insbesondere Handschuhe, Brillen und Skistöcke werden gerne vergessen. Aber kein Problem, die können Sie auch im Skigebiet nach- kaufen, davon leben die Händler dort. Wohnen Sie in einem Hotel, gelangen Sie meist mit einem Hotelbus zur Liftstation. Prüfen Sie ab dem zweiten Tag ob Sie Ihre Lift- karte dabei haben, sonst heisst es an der Talstation, "kehrt, Marsch".

Vorbereitung

Im Skigebiet angekommen, ziehen Sie zuerst Ihre Skistiefel an, schließen Sie dabei die Schnallen nur leicht, so daß der Schuh ohne Druck gleichmässig am Fuß anliegt. Wenn Sie den Schuh jetzt schon zuknallen, ist der Fuß taub bevor Sie am Skihang stehen. Dann den Rest (Helm, Brille, Handschuhe) anziehen, Ski und Stöcke packen und Richtung Kasse maschieren. 

Liftkarte

An der Kasse bekommen Sie je nach Skigebiet unterschiedliche Karten. In kleineren Skigebieten gibt es noch Punktekarten, hier werden bei jeder Fahrt Punkte abge- bucht bis die Karte leer ist. In der Regel erhalten Sie heute jedoch Zeitkarten als Vormittags-, Nachmittags-, Abend- oder Tageskarten. Bleiben Sie mehrere Tage, gibt es Mehrtageskarten in unterschiedlicher Stückelung. Viele Hotels bieten vergünstigte Karten in Verbindung mit den Übernachtungskosten an. Das sollten Sie bei der Buchung des Hotels klären. Auch haben manche Hotels eigene Skilehrer oder können solche vermitteln.

In vielen Skigebieten werden heute sogenannte Chipkarten verwendet, welche über RFID-Funktechnik arbeiten. Die Funksensoren befinden sich immer auf der linken Seite, stecken Sie Ihre Liftkarte deshalb in die linke Hosen- oder Jackentasche. Achten Sie darauf daß Sie den Reißverschluss schließen damit die Karte bei einem Sturz oder wenn Sie was aus der Tasche holen, nicht verloren geht. Verloren Karten werden meist nicht ersetzt. Einige Skijacken haben spezielle Kartentaschen vorne am linken Ärmel. Das ist die optimale Lösung.

Der Skilift

Haben Sie die Karte, kann es losgehen. Vor der ersten Abfahrt steht die erste Auffahrt mit einem Skilift. Jeder Lift hat seine Eigenheiten die mehr oder weniger unangenehm für den Skifahrer sind.

SchleppliftDer Schlepplift - oder auf Norddeutsch "Ankerlift" genannt weil der Schleppbügel wie ein Anker aussieht mit dem zwei Personen noch oben gezogen werden. Eigentlich eine einfache Sache, Sie müssen nur gerade hinstehen und sich vom Bügel hoch- ziehen lassen. Auf keinen Fall nach hinten "absitzen". Leicht gesagt, aber für einen Anfänger meist Stress pur. Deshalb fragen Sie am Besten einen guten Skifahrer ob er mit Ihnen hochliftet, die meisten werden Ihnen gerne helfen und die anderen haben selbst Angst daß sie aus dem Lift fallen. Ansonsten nehmen Sie für Ihre erste Versuche am Besten eine Kabinenbahn.

 

Der Tellerlift - dieser Lift ist meistens an Anfänger-Hängen zu finden. Funktioniert wie der Schlepplift, nur daß man den Bügel an dem sich ein Kunststoffteller befindet, zwischen die Beine nimmt, so daß der Teller am Gesäss hängt.

Für alle obenstehenden Lifte gilt, rechtzeitig die Skistöcke in eine Hand nehmen damit Sie mit der freien Hand den Bügel greifen können. Schauen Sie einfach zu, wie es die Anderen vor Ihnen machen.

 

 

 

 

Der Sessellift - eine komfortable Sache weil man die Ski nicht ausziehen muß und man sich hinsetzen kann.

Am Einstieg ist eine Linie oder Markierung bis zu der Sie vorfahren sollten. Kommt der Sessel setzen sich einfach rechtzeitig hin, so als ob Ihnen jemand einen Stuhl hinschieben würde. Bei schnellen Liften warten Sie bis die Anderen sich hinsetzen, die nehmen dann den Schwung etwas weg, dann knallt zumindest Ihnen der Sessel nicht in die Kniekehlen. Sobald Sie aus der Talstation ausfahren, müssen Sie nur noch den Bügel nach unten ziehen, bzw. warten bis es Ihr Sitznachbar macht. Dann die Ski auf die Fussstützen stellen und ab gehts nach oben. Kurz vor der Bergstation den Bügel wieder öffnen, die Skispitzen leicht anheben und aufstehen sobald die Ski auf dem Schnee aufsetzen. Dann zügig vom Ausstieg wegfahren, sonst fährt Ihnen die nächste Gruppe hinten rein.

Gondelbahn - hier fahren viele kleine Gondeln im Kreis, diese werden in den Stationen aus dem Seil ausgeklinkt so daß Sie genügend Zeit haben um ein- bzw. auszusteigen. Bei Gondeln mit Sitzen befinden sich links und rechts der Tür Vorrichtungen in die Sie Ihre Ski stecken können. Achten Sie darauf, daß die Ski weit genug hineingesteckt werden, dann kommen diese auch zusammen mit Ihnen oben an. Einfach schauen wie es die Anderen machen.

 

 

   

Kabinenbahn

Kabinenbahn - hier fahren zwei große Kabinen abwechselnd nach oben bzw. unten. Für Menschen mit Platzangst nicht immer eine angenehme Sache, da hier die Skifahrer wie Ölsardinen eingepfercht werden. 

 

  

 

 

 

SchrägaufzugSchrägaufzug - funktioniert wie die Kabinenbahnen, nur halt auf dem Boden auf Schienen.

Sicherheit - es ist weitaus gefährlicher mit dem Auto ins Skigebiet zu gelangen, als mit einer Sessel- oder Gondelbahn zu fahren. Leider lässt sich Ihr Körper nicht mit Vernunft regeln, wenn Sie Angst vor der Höhe haben werden Sie immer ein mulmiges Gefühl beim Liften haben. Aber wie gesagt, passieren kann eigentlich nichts.

Vorbereitung auf die Abfahrt

Oben angekommen, können Sie Ihre Skistiefel noch einmal leicht nachziehen, aber immer noch ohne Druck, da der Fuß auf der ersten Abfahrt noch etwas anschwillt und es Ihnen die Nerven abdrückt wenn die Schnallen zu fest geschlossen sind. Jetzt sollten Sie etwas Aufwärmgymnastik machen und die Muskulatur auf Betriebstemperatur zu bringen. Wenn Sie sich umschauen, werden Sie allerdings feststellen daß Sie das als Einzige(r) machen. So viel zur Theorie. 

Ihre erste Abfahrt

Da ich nur Skiberater und kein Skilehrer bin, gebe ich hiermit an Ihren Skilehrer weiter. Der wird Ihnen auch zeigen, wie das mit dem Apres-Ski funktioniert.

Die letzte Abfahrt

Die machen Sie, wenn Sie merken daß Sie müde sind und sich das Sturzrisiko erhöht. EGAL ob schon nach zwei Stunden oder abends um fünf. Auch wenn Ihre Freunde Sie dazu drängen weiter zu fahren, hören Sie auf Ihr Gefühl und machen Sie Schluss wenn Sie genug haben. Es ist Ihre Gesundheit und es ist keine Schande müde und vernünftig zu sein.

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