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Sicherheit beim Skifahren


Wer sich auf eine Skipiste begibt muß sich im Klaren sein daß er ein erhöhtes Risiko eingeht sich oder andere zu verletzen. Es gibt zwar FIS-Pistenregeln aber die kennen die wenigsten und von den zahlreichen Kindern auf der Piste kann man auch kein regelgerechtes Verhalten erwarten.

Das Einzige was Sie beeinflussen können ist Ihr eigenes Verhalten und das Umsetzen der jedem bekannten Sicherheitsvorkehrungen.

1. Prüfen Sie den Zustand Ihrer Ski und Bindung.

Vor jeder Saison sollten Sie Ihre Ski in den Service bringen um die Bindung prüfen und einstellen zu lassen. Vor allem bei Kindern und Frauen sind bereits kleine Abweichungen vom Normwert mit einem erhöhten Verletzungsrisiko verbunden. 

Lassen Sie bei Ihren Ski spätestens nach 3 Fahrtagen die Stahlkanten schleifen.
Das erhöht nicht nur die Sicherheit auf harten Pisten sondern bringt auch deutlich mehr Fahrspaß.   

2. Fahren Sie immer mit der entsprechenden Sicherheitsausrüstung.

Spätestens seit dem tragischen Skiunfall von Ministerpräsident Althaus Anfang 2009 dürfte es wohl jedem bewußt sein, wie wichtig es ist sich möglichst gut zu schützen. Es darf keine Frage des Geldes oder des Aussehens sein für einen ausreichenden Schutz für Kopf, Augen oder Rücken zu sorgen.

Casco SkihelmEin Helm schützt nicht nur den Kopf sondern gibt auch warm und ist auch meist angenehmer zu tragen als eine Skimütze. Und sieht auch sportlicher aus als eine Wollmütze. 

 

Alpina SkibrilleEine Skibrille schützt Ihre Augen vor UV-Stahlung, Skistockspitzen oder umher fliegenden Eisstückchen und sorgt gleichzeitig für ein besseres Sehen bei schlechten Sichtverhältnissen als eine Sonnenbrille. 

 Dainese Protektor
Für Kinder, Freestyler oder sportliche Fahrer sollte heute eigentlich auch ein Rückenprotektor zur Ausrüstung gehören. Dieser schützt die Wirbelsäule bei einem Zusammenstoß oder bei einem Sturz mit hoher Geschwindigkeit.

 

3. Fahren Sie immer so als ob Sie von Feinden umgeben wären.

Beim Skifahren ist jeder der sich vor, hinter oder neben Ihnen befindet, ein Objekt welches Sie in der nächsten Sekunde angreifen und verletzen kann. Rechnen Sie immer mit dem Unmöglichen.

Ein Kind das schön hinter dem Vater herfährt aber dann unverhofft ausschert. Ein Snowboarder der aus dem Gelände auf die Piste springt. Ein Jugendlicher der ohne Vorzeichen von der Mitte der Piste vor ihnen rüberzieht um über einen Hügel zu springen. Eine Skifahrerin die auf einmal statt gleichmässigen Kurven quer über den Hang fährt... und und und. Nichts ist unmöglich! 

Überlegen Sie sich immer, was kann der vor oder neben mir anstellen um mich zu rammen und wie muss ich fahren daß er es nicht schafft.

4. Sorgen Sie immer für ein ausreichendes Sichtfeld.

Fahren Sie immer so, daß Sie innerhalb Ihres Sichtbereiches anhalten können. Hinter dem nächsten Hügel kann ein Hindernis auftauchen oder schlimmstenfalls sitzt eine Gruppe Snowboarder hinter einer Kuppe. Denen könnten Sie dann mit Ihren frisch geschliffenen Stahlkanten den Kopf rasieren. Wenn Sie selbst hinstehen müssen, immer am Pistenrand und immer an einer gut sichtbaren Stelle. 

5. Hören Sie auf wenn Sie müde sind.

Auch wenn Sie viel Geld für eine Liftkarte bezahlt haben oder Ihre Skikollegen Sie dazu drängen weiter zu fahren - wenn Sie merken daß Ihr Körper nicht mehr kann, hören Sie auf oder machen Sie eine Pause bis Sie sich wieder fit fühlen. Wenn Sie müde sind, steigt das Verletzungsrisiko enorm an und Spaß macht es eigentlich auch nicht mehr. Schämen Sie sich nicht wenn bessere Fahrer länger durchhalten.

Als schwächerer Fahrer haben Sie mehr geleistet als die Anderen - nicht umgekehrt. 

6. Fahren im Gelände

Das Fahren in ungesichertem Gelände ist mit Risiken verbunden welche oft nicht erkennbar sind. Ein zugeschneites Bachbett, Felsstücke mit einer dünnen Schneedecke darüber oder hochstehende Äste welche wie Fußangeln wirken sieht man erst wenn es zu spät ist. Ein klares Zeichen hingegen ist die Lawinenwarnstufe welche in jedem Skigebiet angezeigt wird. Bei erhöhter Lawinengefahr sollte man das Fahren auf nicht gesicherten Pisten meiden. Wer gerne im Tiefschnee fährt sollten immer ein Verschüttetensuchgerät dabei haben oder zumindest einen Recco-Reflektor im Anorak oder Skistiefel.

Ansonsten gilt: Das Gelände ist ein Rückzugsgebiet für Wildtiere die durch Geländefahrer gestört und geschwächt werden. In Gebieten mit Verbotsschildern sollte man diese auch beachten.

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