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Die Taillierung - die sichtbaren Merkmale eines Carvingskis


Die Taillierung des Skis ist der einzige Anhaltspunkt an dem Sie Rückschlüsse auf die Fahreigenschaften eines Carving-Skis ziehen können. Die Taillierung hat im Zusammenhang mit der Skilänge Auswirkung auf das Kurvenverhalten und die Spurstabilität des Skis.

Die Taillierung

Die Taillierung ist das Verhältnis der Breite von Schaufel-Skimitte-Skiende und be- stimmt den natürlichen Kurvenradius eines Carving-Skis. Man unterscheidet zwei Formen der Taillierung, die X-Form (rot) bei welcher der Ski vorne und hinten stark ausgestellt ist und die V-Form, hier ist der Ski vorne stark und hinten mittel (blau) ausgestellt.
 

Wie wirkt sich die Taillierung auf die Fahreigenschaften aus?

Die Schaufelbreite

Hatten klassische Alpinski noch eine Schaufelbreite von etwa 95mm sind bei Carving- Ski heute 110-120mm die Regel. Slalomcarver oder Allmountain-Carver gehen sogar bis über 130mm. Je breiter die Schaufel, desto...

...schneller zieht der Ski in die Kurve (Servolenkung).
...mehr Auftrieb hat er in schweren Schneearten wie Frühjahrssulz oder Tiefschnee.
...langsamer ist der Ski beim gleiten (Widerstand).
...schlechter ist er in der Buckelpiste (bleibt hängen) und in steilen, eisigen Pisten.

Anhand der Kennzahl Servo-Index in den Modelltabellen können Sie die Werte der verschiedenen Skimodelle sehr einfach miteinander vergleichen.

Die Skimitte

Klassische Alpin-Ski hatten eine Mittelbreite von 61-65mm. Carvingski für den überwiegenden Pisteneinsatz liegen heute bei 64-69mm, All-Mountain-Ski zwischen 70 und 79mm und Geländeski bei 80 bis 100mm. Spezialski für Tiefschnee sind sogar bis 130mm breit. Je breiter die Skimitte, desto...

...mehr Auftrieb hat der Ski in schweren Schneearten.
...desto laufruhiger wird der Ski (mehr Masse).
...desto träger wird er jedoch beim Aufkanten (hoher Aufkantwinkel).

Anhand der Kennzahl CM2-Index in den Modelltabellen können Sie Auftriebswerte der verschiedenen Skimodelle sehr einfach miteinander vergleichen.

Das Skiende

Klassische Alpin-Ski lagen früher bei 81-89mm, Carvingski bringen es auf 90 bis 110mm. Ein schmales Skiende...

...dreht leichter bei gerutschten Schwüngen. (weniger Widerstand)
...ist besser bei langen Schwüngen mit hohem Tempo (besseres Gleitverhalten).
...ist wendiger in der Buckelpiste (bleibt weniger hängen).
...ist schlechter bei gecarvten engen Kurvenradien.

Anhand der Kennzahl VX-Index in den Modelltabellen können Sie die Werte der verschiedenen Skimodelle sehr einfach miteinander vergleichen.

Die richtige Kombination machts

Ski mit V-Taillierung, das bedeutet breite Schaufel und schmales Ende sind besser geeignet für Fahrer die den Ski am Ende des Schwunges wegrutschen lassen oder gerne durch Buckelpisten fahren. Also für 80% der Skifahrer oder für Anhänger des klassischen Fahrstils.

Ski mit einer X-Taillierung, d.h. breite Schaufel und breites Ende sind besser bei "gecarvten" Schwüngen bei denen der Fahrer während des gesamten Schwungs auf der Kante stehen bleibt, der Ski fährt wie auf Schienen. 

Schmale Ski mit einer Mittelbreite unter 72mm können Sie schneller auf die Kante stellen, sie sind reaktionsfreudiger und wendiger. Diese sind prinzipiell besser auf präparierten Pisten. Siehe Skityp Racecarver oder Freecarver.

Breite Ski mit einer Mittelbreite über 72mm haben (bei gleicher Skilänge) mehr Auftrieb und sind dadurch in schweren Schneearten einfacher zu fahren. Siehe Skityp All-Mountain oder Freerider.

Natürlich gibt es hier unendlich viele Kombinationsmöglichkeiten, diese bestimmen unter anderem den natürlichen Radius des Skis.

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