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Wir empfehlen für alle aktiven Skifahrer und besonders für Freeski-Fahrer mit erhöhter Materialbelastung den Abschluß einer

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Die Skibreite


Nach dem Trend Funcarver (fast ausgestorben) und Slalomcarver geht der Skibau seit einigen Jahren wieder in die Richtung breiter und länger.
Der Grund? Mehr Fahrkomfort!

Während man früher einen Ski möglichst schmal gebaut hat um den Aufkant-Hebel zu verringern werden die Ski inzwischen immer breiter. Und damit deutlich träger bei der Schwungauslösung.

Vielleicht werden Sie sich nun fragen, warum macht man die Ski zuerst kürzer um die Drehfreudigkeit zu erhöhen, wenn man sie dann wieder breiter macht damit sie wieder träger werden.

Der Grund ist ganz einfach Anhand eines Beispiels aus dem Alltag zu erklären.

Länger ist komfortabler

 
  < lang, schwer, laufruhig

      kurz, leicht, handlich >

 

 

Je länger und schwerer ein Auto ist, desto ruhiger liegt es bei schneller Fahrt und unebenen Strassen. Selbst mit enormem technischen Aufwand wird ein kurzer, leichter Sportwagen niemals diesen Fahrkomfort erreichen.

Das Selbe gilt für einen Carvingski. Ein kurzer, leichter Ski reagiert wesentlich empfindlicher auf Bodenwellen, Spurrillen, Schneeruder, Eisblöcke etc. als ein langer Ski mit einem größeren Hebelverhältnis.

Da die Industrie die Ski nicht wieder länger bauen kann nachdem man den Skifahrern jahrelang vermittelt hat daß ein Kurzer besser ist, musste man sich etwas anderes einfallen lassen. Die Lösung:

Die Masse machts

Technisch gesehen gibt es ausser der Länge noch zwei weitere Möglichkeiten mehr Spurstabilität zu erzielen. Man kann den Ski "härter" machen, das wirkt dann wie ein Sportfahrwerk beim Auto. Allerdings sind "harte" Ski weder komfortabel noch einfach zu fahren. Also funktioniert das nur im oberen Leistungsbereich.

Die zweite Möglichkeit ist, den Ski breiter zu machen und so die Massenträgheit zu erhöhen. Und für diesen Weg hat sich die Industrie mit dem Argument All-Mountain entschlossen. Die Vorteile:

1. ein breiterer Ski hat mehr Masse und wird damit laufruhiger und komfortabler.
2. er hat mehr Auftrieb, dadurch wird das Fahren in schweren Schneearten wie Sulzschnee oder Tiefschnee einfacher und kraftsparender.

Der Nachteil: je nach Breite ein geringfügig bis deutlich trägeres Fahrverhalten.

Slalomcarver kontra All-Mountaincarver

blau: Slalomcarver 165cm - kurzer, schmaler Ski, wenig Auftrieb
rot: All-Mountain-Carver 185cm - langer, breiter Ski, mehr Auftrieb

Vergleicht man den (aktuellen) Trendski "All-Mountain-Carver" mit dem (alten) Trendski Slalomcarver ist das so wie wenn man einen Sportwagen mit einem SUV vergleichen würde. Auf der einen Seite einen sehr wendigen Ski für kurze Schwünge auf harten glatten Pisten und auf der anderen Seite einen laufruhigen, komfortablen Ski für schwere Schneebedingungen.

Schmal oder breit?

Ob ein schmaler oder breiter Ski für Sie besser ist müssen Sie selbst entscheiden. Überlegen Sie sich gut, wie und wo Sie fahren und auf welche Eigenschaften Sie besonderen Wert legen. Natürlich sind die extremen Dinge immer diejenige welche den größten Spaßfaktor bieten. Aber wo Licht ist, ist auch immer Schatten.

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